Urlaub im Harz – Braunlage

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Urlaub im Harz – Braunlage2018-11-10T05:58:17+00:00

Braunlage wird auch das Herz im Harz genannt. Sie befinden sich mitten im Nationalpark Ober Harz. Mit der Seilbahn von der Talstation Braunlage gehts auf den Wurmberg 971m hoch Niedersachsens höchster Berg.

Braunlage ist ein heilklimatischer Urlaub sort und Wintersportplatz, umrahmt vom Nationalpark Harz in einer Höhenlage von 550m im Ort bis 971m auf dem Wurmberg. Braunlage liegt im Harz, Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, südlich des Brocken im Landkreis Goslar Niedersachsen

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Geschichte

Der Urlaubsort Braunlage entstand als Siedlung im Wald wohl im 13. Jahrhundert. 1253 taucht im Güterverzeichnis der Grafschaft Regenstein erstmals die „holtmarke to dem brunenlohe“ auf. Aber erst ab 1518 entsteht der eigentliche Berg-und Hüttenort Braunlage. 1531 taucht erstmals der Name „huete to dem brunlohe“ auf.

1561 werden vom gräflich-blankenburgischen Rat Hieronimus Pathe die Hüttenwerke wieder aufgebaut. Der Merian-Stich von 1654 zeigt das Eisenhüttenwerk „Braunlah auff dem Hartz gelegen in der Kolli“ und stellt die mittelalterliche Bergwerksgemeinde Braunlage dar.

1658 errichtet der Faktor der Eisenhütten zu Braunlage, Christian Walter, die Herzoglich-Braunschweigisch-Lüneburgische Faktorei der Braunlager Eisenhüttenwerke. Dieses Gebäude ist bis heute in weiten Teilen erhalten. Es gehörte zu den ältesten Gebäuden Braunlages, steht seit 1958 unter Denkmalschutz und ist seit 1962 das Hotel Altes Forsthaus.

Im 17. Jahrhundert war es ein Marktflecken, 1934 schließlich erhielt es als Kurort Stadtrechte. Von 1946 bis 1972 war Braunlage Kreisstadt des (Rest-) Kreises Blankenburg, der mit der niedersächsischen Gebietsreform 1972 aufgelöst wurde. Seit dieser Reform ist die südliche Nachbargemeinde Hohegeiß Stadtteil von Braunlage.

Der Tourismus entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts zunächst zögerlich. Mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz über die Strecken Braunlage–Walkenried und Braunlage–Tanne der Südharz-Eisenbahn beschleunigte sich die Entwicklung. Ganze Villenviertel mit Sanatorien (Dr. Barner und Dr. Vogler/Schröder) und Hotels für Urlauber entstanden zunächst am Hütteberg, im Ortszentrum und schließlich im Jermerstein-Viertel.

Während im Jahr 1905 die von Carl Röhrig im Norden Braunlages betriebene Glashütte schließen musste, entwickelte sich durch den Bahnanschluss besonders die Holzindustrie. Die Sägewerke Fuchs (Ortsmitte) und Buchholz (nördlich des Bahnhofs) waren die Erwerbsquellen schlechthin. Zudem prägte ein großer Granitsteinbruch am Wurmberg mit Schotterwerk an der Warmen Bode das Gewerbeleben der Stadt. Dieser Steinbruch ist so gewaltig, dass er selbst von der Hochfläche bei Sankt Andreasberg gut sichtbar ist.

1963 wurde die Wurmbergseilbahn zunächst von der Mittelstation Nahe dem Rodelhaus, mit einer Länge von 1.362 m und einer Höhendifferenz von 250 Metern bis zur Bergstation auf den Wurmberg eröffnet. Der zweite Bauabschnitt von der Talstation am Großparkplatz bis zur Mittelstation wurde im Sommer 1965 fertiggestellt, weitere 150 m Höhendifferenz wurden somit überwunden und 1.500 m Länge zur Seilbahn zugefügt, wodurch die längste Seilbahn Norddeutschlands entstand. In Richtung Brocken, dem höchsten Berg im Harz, befindet sich auf dem Wurmberg die Wurmbergschanze von Braunlage.