Die Sage von der Roßtrappe

//Die Sage von der Roßtrappe

Die Sage von der Roßtrappe

Die Sage von der Rosstrappe

Vor langer Zeit begehrte der Riese Bodo die schöne Königstochter Brunhilde zur Frau. Er bewarb sie ungestüm, wurde aber immer wieder abgewiesen. Als Brunhilde nun eines Tages auf ihrem Ross durch die Felder ritt, drang ein Stampfen und Krachen an ihr Ohr. Durch das Unterholz näherte sich Bruno auf seinem Pferd. Er hatte Brunhildes Spur gefunden und nun verfolgte und bedrängte eher sie arg.

Kreuz und quer jagte Brunhilde durch den dichten Wald und plötzlich stockte ihr Ross mit jedem Ruck. Vor Brunhildes Augen lag ein steiler Abgrund. Bodo kam in bedrohliche Nähe und so gab sie ihren Pferd beherzt und verzweifelt die Sporen und setzte zum Sprung über die tiefe Schlucht an.

Der Sprung glückte und tief grub sich der Huf des Rosses beim Aufschlag in den Felsen rein. Brunhilde war gerettet, aber ihre goldene Krone fiel ihr während der Sprungs vom Kopf in die Tiefe hinab und versank so gleich im reissenden Fluss. Auch Bodo wagte den Sprung, aber für ihn war der Abgrund zu weit. Er stürzte mitsamt seines Pferdes hinunter und versank in den strudelnden
Fluten.

Seitdem wacht er als schwarzer Hund über die Krone Brunhildes auf dem Grund des nach ihm benannten Flusses. Der Huf Abdruck von Brunhildes Pferd ist bis heute auf der Roßtrappe erhalten.

2016-12-14T07:06:24+02:00