Sonnenberg Brocken Braunlage

//Sonnenberg Brocken Braunlage

Sonnenberg Brocken Braunlage

Braunlage Sonnenberg Torfhaus Brocken Wurmberg

Wenn die Höhen des Harzes gemeint sind dann spricht der
Volksmund eigentlich immer vom “ Oberharz „und meint damit die
höchsten Erhebungen. Doch das ist nicht richtig, denn der Harz ist geographisch
in drei größere Einheiten gegliedert. Korrekt bezeichnet man den nordwestlichen
Teil als Oberharz. Die östliche Begrenzung ist der Acker-Bruchbergzug, der sich
maximal auf 997 m erhebt. Östlich davon liegt dann der Mittelharz, hier ist der
höchste Berg der Brocken, aus vielerlei sagen auch als Blocksberg bekannt. Noch
weiter nach Osten schließt der Unterharz an, hierbei handelt es sich mehr oder
weniger um eine Hochfläche, die im Norden und im Süden durch tief ein
geschnittene Täler gekennzeichnet ist. Die Gipfel der Berge übertreffen hier
nur noch selten 600 m. Die drei Eintausender liegen also allesamt im Mittel
Harz, daher sei hier der Begriff „Hochharz“ geprägt. Wenn das
übrigens alles verflixt niedrig vorkommt, der darf dabei nicht vergessen, dass
viele Touren im Bereich um 200 m beginnen, so dass Höhendifferenzen von dazu
1000 m auf einen Anstieg möglich sind. Und wer sich auch damit noch nicht genug
gefordert, der kann mehrere Köpfe aneinanderreihen, was dann zu echten
Powertouren führt. Wohl dem, der über den Muskel Schmalz verfügt.

Streckenprofil

Gesamtstrecke 81,9 km

reine Fahrzeit 5,20 h

Anstiege 1000 18:30 Uhr Höhenmeter

Schwierigkeit schwer, mit hohen Anforderungen an die
Kondition

Gemütlich geht’s los, von Braunlage ins Odertal und den
hinauf zum Rehberger Graben. Hierbleibt man meistens auf breiten Schotterwegen.
Am Sonnenbergergraben fährt man dann auf Wurzel durchzogenen, schmalen Pfad
weiter. Es folgt ein Downhill runter in die „Schluft“, technisch einfach und
schnell. Der Anstieg, hoch zum Acker, ist dann auch schon etwas giftiger, wenn
auch technisch leicht. Auf der genießt man die Aussicht, bevor man ins Okertal
hinunterfliegt. Dann wird brutal, der Anstieg entlang den Okersteinen verlangt
reichlich Kraft und Geschick. Der restliche Weg zur Wolfswarte ist recht
einfach, die Abfahrt führt dann allerdings auf einen ähnlichen Weg bergab. Es
geht auf schmalem Grasweg anschließend zum Torfhaus, dann folgt eine sause
Abfahrt ins Eckertal, garniert mit verblockten Wegen als technischen Leckerbissen.
Vor der Talsperre hinauf zum Brocken, das ist brutal, auf alten Betonplatten
mit Linkschlitzen quält man sich hinauf. Das Gipfelplateau ist meist mit
Menschenmassen übersät, genau wie der Goetheweg bergab. Hier geht es über tolle
Bohlen-und Bretterwegen. Nach weiteren Betonplattenfährt man dann auf
mittelschweren wegen zum Achtermann. Es folgt wieder eine sause Abfahrt ins
Bode Teil. Zum Wurmberg hinauf geht es auf Teer, dafür ist der erste Teil des
Downhill Tragestrecke. Der Rest führt über Schotter auf einer markierten
Ski-Abfahrt bergab. Fazit: eine abwechslungsreiche Ganztagestour für
Konditionswunder, die auch noch gutes Material und die richtige Technik haben.

2016-12-14T07:06:32+02:00