Eine Wanderung durch das Bodetal

//Eine Wanderung durch das Bodetal

Eine Wanderung durch das Bodetal

Das Bodetal im Harz erstreckt sich von Königshütte bis nach Thale die warme Bode und die kalte Bode fließen hier ineinander und vereinen sich zum reißenden Gebirgsfluss. Das Bodetal mit seinen 250 m hohen Granitwänden ist das gewaltigste Felsental nördlich der Alpen. Die Felsengruppe des Hexentanzplatz ist unter Roßtrappe sind bequem durch eine Schwebebahn beziehungsweise einen Sessellift zu erreichen die Natur in dem 475 ha großen Naturschutzgebiet ist völlig sich selbst überlassen, so dass ein urwaldartiger Charakter mit seltenen Tieren und Pflanzen entstanden ist. Auf dem Talgrund lässt sich das Felsental in zweieinhalb Stunden bequem durchwandern von vom Mai bis Oktober pendelt zwischen Thale und Treseburg ein Wandererbus. Das Bodetal ist eines der beeindruckendsten Wandertzentren des Harzes. Hier beginnt auch der Harzer Hexen stieg der bis zum Brocken und nach Osterode führt. Thale bietet vielfältige Wanderprogramme wie beispielsweise Wandern-Meditation und Wellness.

Thale gilt als Mythenort des Harzes. Die bizarre Felsenwelt ist Schauplatz zahlreicher Sagen. Die bekannteste ist die von der Rosstrappe. Es gibt Funde die zeigen, dass sowohl die Rosstrappe als auch der Hexentanzplatz vorchristliche Kulturstätten waren. Im Stadtgebiet von Thale ist etwas vom Mythos des germanischen Götterkults in zeitgemäßer Form wieder auferstanden. Auf dem Mythenweg werden mittels Plastiken sagenhafte Figuren von Künstlern visualisiert. Sechs Werke wie den Brunnen der Weisheit oder den Zauberring Draupnier gibt es bereits. Leibhaftige Hexen begegnet der  Harz Gast in der Saison. An jedem Samstag bei der öffentlichen Anhörung mit der Hexe in die Hexenküche der Walpurgisnacht oder der langen Nacht der Hexen in der Thale Informationen können auch Kultstätten- , Sagen oder Mythenwegführungen gebucht werden.

Das Bodetal Zwischen Treseburg und Thale ist eines der ältesten Naturschutzgebiete in Deutschland. Es wurde in seiner Gesamtheit im Jahre 1937 unter Naturschutz gestellt. Nachdem die Rechte preußischer Seite des Tals bereits schon einige Zeit einen Schutzstatus erhalten hatte, wurde bald auch die linke Seite unter Naturschutz gestellt. Mit einer Fläche von etwa 474 ha gehört das Naturschutzgebiet Bodetal außerdem zu den größten in Sachsen Anhalt. Das Tal ist vor allem in seinen Seitenschluchten ein Lebens und Rückzugsraum für viele seltene Tierarten, besonders Greifvögel, und auch Pflanzenarten.

Erst um das Jahr 1820 Boden im Bodetal erste Wanderwege für Harztouristen angelegt. Vorher war dieses Felsental praktisch eine unpassierbarer Wildnis. Bis heute konnte sich dieser Teil des Tages der Bode seinen ursprünglichen und wilden Charakter weitestgehend erhalten.

Das Wandern durch das Bodetal ist nur auf den aus geschilderten Wanderwege möglich. Darauf sollte jeder Harzwanderer achten. Ein Verlassen des Weges wäre wegen der Geländeeigenschaften nicht nur sehr gefährlich sondern würde auch die unter Schutz stehenden Pflanzen und Tiere stören.

Auf der Wanderung durch das Bodetal sind unter anderem markante Wege Punkte zu finden ist so zum Beispiel der Goethe Felsen, der sagenumwobene Kronen Sumpf, die Teufelsbrücke oder der Bode Kessel. Auf dem Felsen über dem Tal der Bode gibt es zahlreiche Aussichtspunkte, von denen aus sich einzigartige Blicke in die Tiefe bieten. Zu empfehlen sind hier unter anderem die Rosstrappe , der Hexentanzplatz und die Prinzensicht. Die steilen Felswände im Bodetal haben eine große Anziehungskraft auch für Bergsteiger oft sieht man sie hier in kleinen Gruppen den Fels hinauf klettern.

In Talern wo sich der Hexentanzplatz das Bodetal und die Rosstrappe befinden, liegt das Ausflugsziel Seilbahnen kahle Erlebniswelt. In einer Kabinenbahn und einen Sessellift gelangt man hinauf und herunter, zwei Funparks sorgen für das drunter und drüber. Nach der schwungvollen Fahrt mit der Sommerrodelbahn kann man sich unten im Restaurant stärken. Erstaunliches wird dem begeisterten Publikum in Sagenpavillon präsentiert. Und das alles inmitten üppiger Natur die Harzkarte Inhaber können ohne Zusatzkosten den Sessellift zu Rosstrappe benutzen und so den Berg des sagenumwobenen Hufabdrucks besuchen.

2016-12-14T07:06:34+00:00